Durchradeln an Donau, Ohe und Ilz
| Fußmarsch auf dem neuen Radweg:
Christian Bernreiter (Mitte), Manfred Riedl, Bürgermeister und an
Planung und Bau Beteiligte gaben den geschotterten Weg offiziell frei. (Foto: Binder) |
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Iggensbacher
sehen Probleme beim Radweg
Kritik an der fachlichen Ausführung
- Am Donnerstag Begehung mit Landratsamt
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Bürgermeister Alois Zellner
(l.) und mehrere Gemeinderäte machten eine Begehung der neuen
Radweganbindung (v.l.): Reinhard Feilmeier, Helmut Simmerl, 2. Bürgermeister
Alois Emberger, Oskar Wagenpfeil, 3. Bürgermeister Martin Zitzelsberger,
Egon Planazs, Verwaltungsleiter Karl Datzmann und Heinz Schiller. (Foto: Baier) |
Iggensbach.
Die Arbeiten für den Ausbau des Forst- und Waldwegs von Schöllnstein nach
Kopfsberg und von Kopfsberg bis nach Iggensbach sind abgeschlossen. Damit ist
der Lückenschluss vom Donau-Ilz-Radweg zum Donau-Radweg vollbracht. Trotzdem können
Bürgermeister und Gemeinderat ein gewisses „Bauchgrummeln“ nicht unterdrücken,
wenn über die fachliche Seite des Ausbaus gesprochen wird. Bürgermeister Alois
Zellner hatte seinen Gemeinderat zu einer Begehung eingeladen. Herausgekommen
ist eine ellenlange Liste, in der festgehalten wurde, was noch verbessert werden
müsste. Lothar Rader, stellvertretender Tiefbau-Sachgebietsleiter am
Landratsamt, stellt dazu auf Anfrage klar, dass die Maßnahme noch nicht
abgenommen sei. Generell sei aber nur eine Verbesserung des bestehende Wegs
geplant gewesen. „Ein Vollausbau war von Anfang an nicht drin.“ Mit Bürgermeister
Zellner wird er die Situation jedoch am Donnerstag vor Ort begutachten.
Die Iggensbacher monieren zum einem die Engstelle beim Anwesen Meindl in
Kopfsberg. Gemeinderat Egon Planazs hatte schon vor der Begehung alles
schriftlich festgehalten: „Die Umfahrung des Anwesens ist nicht
behindertengerecht ausgebaut, zu steil und zu schmal.“ Doch bereits in dieser
Woche soll die Situation entschärft werden, in dem der Baumbestand ausgelichtet
wird.
Nicht weit vom Anwesen Meindl gibt es über die Ohe einen Steg: Die Auffahrten
zum Steg sind beiderseits kaum befestigt. Der dünne Mörtelspritzauftrag halte
keiner Belastung, geschweige denn einem Hochwasser stand, so die Gemeinderäte.
Den Belag könne man im Laufe der Zeit eventuell noch verbessern, so Rader.
Allerdings könnte dort auch ein Schild „Radfahrer absteigen und schieben“ nötig
sein. Das soll u.a. bei einer Verkehrsschau geklärt werden.
Der weitere Streckenabschnitt in Richtung Schöllnstein wirft erneut Fragen bei
den Iggensbachern auf: Es sind so gut wie keine Wendeplätze vorhanden. Planazs:
„Ein Rettungsfahrzeug kann unter Umständen von Schöllnstein aus bis zum Steg
gelangen. Die Anfahrt und Rettung von Kopfsberg her ist nicht möglich, da hier
die Ohe nicht überquert werden kann.“ Auch Rader hält Wendeplatten für
notwendig. Allerdings seien der Tiefbauverwaltung, die den Radweg-Ausbau plante
und abwickelte, durch den Naturschutz die Hände gebunden.
Wie berichtet, wurde die ursprüngliche Wegführung von Kopfsberg nach
Wollmering nach Einspruch eines Anliegers fallen gelassen. Die Anbindung führt
jetzt von Kopfsberg nach Iggensbach, vorbei an der Kläranlage und mündet über
den Scherbachweg in die Hofmark ein. Ob der Radwegbelag hält oder sich noch
verdichtet? Nicht wenige Gemeinderäte befürchten Beschädigungen durch den
notwendigen Forstbetrieb und Freizeitreiter. Planazs hat Zweifel an der Stabilität
des Straßenbelags. Dazu stellt Rader fest, dass der Belag mit jedem Walzen
fester und stabiler werden. Mehr sei jedoch jetzt vor dem Winter nicht mehr möglich.
Im Frühjahr bringe der Unterhalt mehr.
Nach dem Fußmarsch waren sich Bürgermeister und Gemeinderat einig: Der Lückenschluss
durch eine herrliche Naturlandschaft bringt für die Gemeinde Iggensbach eine
touristische Aufwertung. Der Fragenkatalog ist aber durch den nicht erfolgten
Vollausbau eher dicker als dünner geworden. Die Gemeindevertreter haben
offenbar Angst, dass ihr die Kosten für den Unterhalt über den Kopf wachsen könnten.
Deshalb suchen sie den „Schulterschluss“ mit dem Landkreis.
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Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung |
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An die Geschäftsstellen-, Verwaltungsleitung der Gemeinde Iggensbach |
EVS 2008 - Information
Sehr geehrte Damen und Herren,
im letzten Jahr hatten wir die Gemeinden gebeten, uns bei der Information der Öffentlichkeit über die Einkommens- und Verbrauchsstichprobe zu unterstützen. Inzwischen haben sich fast 10 000 Haushalts bereit erklärt, ein Haushaltsbuch zu führen. Zu diesem erfreulichen Ergebnis hat auch die Information über die Gemeinden beigetragen. Wenn ich mich heute nochmals mit der Bitte um Unterstützung an Sie wende, hat das folgenden Grund:
Zuverlässige Informationen über die wirtschaftliche Lage der privaten Haushalte aus allen Bevölkerungsschichten sind die Voraussetzung für zahlreiche sozialpolitische Entscheidungen. Nähere Informationen zur EVS finden Sie unter http://www.statistik.bayern.de/evs2008.
Trotz der insgesamt positiven Resonanz suchen wir weiter dringend Freiwillige, die sich an der EVS beteiligen, um ein repräsentatives Bild der wirtschaftlichen Situation der Gesamtbevölkerung zu bekommen. So sind bestimmte Bevölkerungsgruppen wie etwa Selbständige derzeit noch unterrepräsentiert. Die Teilnehmer erhalten nach Abschluss der Erhebung als Dankeschön eine finanzielle Anerkennung von 60 bis 75 Euro. Der Datenschutz ist natürlich wie bei allen Erhebungen der amtlichen Statistik umfassend gewährleistet.
Ich würde mich sehr freuen, wenn sie uns nochmals bei der Information über die EVS unterstützen würden. Dazu bitte ich Sie, die aktuelle Pressenotiz http://www.statistik.bayern.de/pressemitteilungen/archiv/2008/LfStaD/27_2008.php im Mitteilungsblatt Ihrer Gemeinde, auf ihren Internetseiten, in Rundschreiben an die Gemeindebediensteten oder auf sonstige, Ihnen geeignet erscheinende Weise zu veröffentlichen. Gerne stellen wir Ihnen die Pressemitteilung als pdf-Datei oder als Word-Dokument zur Verfügung.
Falls Sie in Ihrem Bürgerbüro bzw. Ihrer Bürgerinformation an geeigneten Stellen ein Plakat des Landesamts zur EVS auszuhängen wollen, wenden Sie sich bitte an Frau Saal vom EVS-Team, die Sie unter 09721-2088 254 erreichen.
Für Ihre Unterstützung danke ich Ihnen im Voraus.
Mit freundlichen Grüßen
Gerhard Schmidt
Regierungsdirektor
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Bayer. Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung
- Außenstelle Schweinfurt -
97401 Schweinfurt, Postfach 1163
SG 56 Haushaltsbefragungen, Bautätigkeit: Gerhard Schmidt
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09721/2088-337
Fax.: 09721/2088-152
E-Mail: Gerhard.Schmidt@statistik.bayern.de